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Bähr GmbH
Goslar-Oker · seit 1930
0 53 21 - 6 40 54
Schwarz geräumte Fahrbahn der B 4 bei Braunlage, beiderseits schneebeladene Fichten; links steht die Wintersonne tief über den Wipfeln.

Bähr GmbH · Goslar-Oker, gegründet in Braunlage

Seit 1930 im Harz: Boden, Asphalt und Winterdienst

Für uns ist der Transport ein Teil des Bauablaufs und nicht der Weg dorthin. Wir bewegen Boden auf Großbaustellen, fahren Asphaltmischgut in thermoisolierten Mulden zur Einbaustelle, verlegen Stahlfahrplatten mit eigenen Kranfahrzeugen und räumen im Winter Bundes-, Land- und Kreisstraßen im Harz. Die Fahrzeuge, die Bagger und die Werkstatt, in der beides repariert wird, stehen auf demselben Hof in Goslar-Oker. Gegründet wurde das Unternehmen 1930 in Braunlage.

1930
gegründet in Braunlage, 600 Meter hoch
rund 40
Lkw im eigenen Fuhrpark
12.000 m²
Betriebshof in Goslar-Oker, seit 1991
8
Fahrzeuge im Winterdienst
eigene Werkstatt
Instandsetzung und Winterdienstumbau am Standort

Leistungen

Fünf Bereiche, in denen wir mehr tun als fahren

Erdbewegung

Erdbewegung mit Vierachs-Hinterkippern

Wir bewegen Boden auf Großbaustellen mit vierachsigen Hinterkippern Tatra Phoenix: 8×8-Kipper mit Einzelradaufhängung, einem technisch zulässigen Gesamtgewicht von 50 t, 32 t Nutzlast und 22 m³ Muldenvolumen.

Blauer Tatra-Vierachskipper mit Stahlmulde, schräg von vorn auf einem Hof; links dahinter ein Tankauflieger.

2026 · Tatra Phoenix

Vierachs-Hinterkipper Tatra Phoenix für die Erdbewegung auf Großbaustellen.

Fahrzeug, Grenzen, Einsatz

  • Vierachs-Hinterkipper Tatra Phoenix mit Zentralrohrrahmen und einzeln pendelnd aufgehängten Halbachsen
  • Geländebereifung 14.00 R20
  • Für den Geländeeinsatz ausgelegte Fahrgestelle
  • Einsatz im öffentlichen Straßenverkehr innerhalb der Achslast- und Gewichtsgrenzen des § 34 StVZO

Ladearbeiten

Ladearbeiten mit eigenen Radladern und Baggern

Ladegerät und Kipper kommen aus demselben Haus, deshalb passen Spielzeit und Umlauf zusammen.

Unsere Bagger und Radlader übernehmen auf Großbaustellen den Oberbodenabtrag sowie den Baugruben- und Grabenaushub. Der Radlader nimmt Schüttgut aus der Halde auf, schlägt es über kurze Wege um und verteilt es auf der Fläche. Verladen wird auf die eigenen Vierachs-Hinterkipper.

Weil Ladegerät und Transport aus einem Haus kommen, entfällt die Schnittstelle zwischen zwei Auftragnehmern und mit ihr der Abstimmungsverlust. Für Sie bleiben ein Vertragsverhältnis, ein Aufmaß und eine Rechnung.

Ein Kettenbagger belädt auf einer Erdbaustelle einen blauen MAN-Sattelzug mit Kippmulde; im Vordergrund ein Erdhaufen.

2026 · Ladearbeiten

Ladegerät und Kipper aus demselben Haus: Der Bagger lädt direkt auf den eigenen Sattelzug.

Was wir machen

  • Oberbodenabtrag, Baugruben- und Grabenaushub
  • Abtransport mit den eigenen Vierachs-Hinterkippern; Ladegerät und Fahrzeuge stellt derselbe Betrieb

Asphalttransport

Asphalttransport in thermoisolierten Mulden

Was zählt, ist die Temperatur beim Abkippen in den Fertiger — nicht die an der Mischanlage.

Walzasphalt lässt sich nur verdichten, solange das Bitumen dünnflüssig genug ist. Mischgut kühlt an Stirnwand, Seitenwänden und Muldenboden schneller aus als im Kern, und gegen diesen Wärmeabfluss hilft eine Plane allein nicht. Wir fahren Asphaltmischgut deshalb in thermoisolierten Mulden und öffnen die Abdeckung erst unmittelbar vor dem Entladen in den Fertiger oder Beschicker.

Mulde, Temperatur, Regelwerk

  • Thermoisolierte Mulden mit Abdeckvorrichtung für den Transport von Asphaltmischgut zwischen Mischanlage und Einbaustelle
  • Die Abdeckung wird erst unmittelbar vor dem Entladen geöffnet
  • Maßgeblich für die Temperatur ist das Abkippen in den Kübel des Straßenfertigers oder Beschickers, nicht die Verladung an der Mischanlage
  • Regelwerkslage: Für Bundesfernstraßen fordert das Allgemeine Rundschreiben Straßenbau Nr. 13/2025 beim Einsatz temperaturabgesenkten Asphalts thermoisolierte Mulden mit Abdeckvorrichtung; auf anderen Straßenklassen gilt das nur bei vertraglicher Vereinbarung

Baustellenerschließung

Baustellenerschließung mit Stahlfahrplatten

Das Fahrzeug bringt die Platten mit und setzt sie selbst; ein Baustellenkran wird dafür nicht gebunden.

Transport und Verlegung übernehmen unsere Kranfahrzeuge. Das Fahrzeug bringt die Platten mit, lädt sie selbst ab und setzt sie mit dem eigenen Ladekran. Ein Baustellenkran wird dafür nicht gebunden, und die Zufahrt ist im selben Arbeitsgang befahrbar.

Beim Weiterrücken und beim Rückbau nehmen dieselben Fahrzeuge die Platten wieder auf; ein zweiter Termin mit gestelltem Hebezeug entfällt. Grünflächen, Hofzufahrten und Wege bleiben so weitgehend spurfrei, und die Spannungseintragung in den Unterboden wird deutlich verringert.

Blauer Volvo-Lkw mit Ladekran vor einem Stapel Stahlfahrplatten auf einem Hof.

2026 · Kranfahrzeug mit Stahlfahrplatten

Das Kranfahrzeug bringt die Stahlfahrplatten mit und setzt sie mit dem eigenen Ladekran.

Platten, Verlegung, Einsatzfälle

  • Anlieferung, Abladen und Setzen der Platten mit dem fahrzeugeigenen Ladekran, ohne fremdes Hebezeug und ohne fremde Kolonne
  • Einsatzfälle: temporäre Zufahrten und Baustraßen, Überfahren von Rohr- und Kabelgräben, Befahren durchnässter bindiger Böden
  • Format und Dicke der Platten richten sich nach der zu befahrenden Fläche und der aufzunehmenden Last
  • Die Plattenstraße kommt ohne Oberbodenabtrag und ohne Schottertragschicht aus; je nach Untergrund wird die Fläche vor dem Verlegen planiert. Nach Gebrauch wird sie wieder aufgenommen
  • DIN 19639 (Bodenschutz bei Bauvorhaben) nennt Lastverteilungsplatten auf unbefestigten Baustraßen und Arbeitsflächen als Maßnahme gegen Bodenverdichtung

Winterdienst

Winterdienst auf Bundes-, Land- und Kreisstraßen im Harz

Acht Fahrzeuge, dieselben Fahrer wie im Sommer, dieselbe Werkstatt.

Wenn es im Oberharz nachts anfängt zu schneien, sind acht unserer Fahrzeuge auf der Strecke. Auf Bundes-, Land- und Kreisstraßen liegt der Winterdienst beim Straßenbaulastträger; wir fahren im Auftrag der zuständigen Straßenmeisterei und halten die vertraglich festgelegten Strecken von Schnee und Eis frei. Wann geräumt und gestreut wird, entscheidet die Straßenmeisterei; sie legt auch fest, welche Strecke wir fahren und in welchem Zeitrahmen. Wie lang eine Schleife ist und wie lange ein Umlauf dauert, hängt daran, welche Strecke uns zugewiesen ist.

Der Harz stellt eigene Anforderungen: Höhenlage, lange durchgehende Steigungen und Verwehungen, die eine geräumte Fahrbahn wieder zusetzen können. Welche Rampe zuerst an der Reihe ist und wo es regelmäßig zuweht, lässt sich nicht ausschreiben, sondern nur auf der Strecke lernen. Geräumt wird hier, solange es den Betrieb gibt — das Gerät nebenan ist von 1962, die Steigungen sind dieselben geblieben.

Winterdienst ist für diesen Betrieb kein Zusatzgeschäft, sondern die zweite Hälfte des Jahres: Dieselben Fahrzeuge und Fahrer, die im Sommerhalbjahr Baustellen versorgen, sind im Winter auf der Strecke. Fällt in der Nacht ein Fahrzeug aus, steht der Ersatz schon auf dem Hof.

Lastwagen mit aufgebauter Schneeschleuder auf einer tief verschneiten Ortsstraße; der Schnee fliegt im Bogen aus dem Auswurf, rechts geht ein Mann im Mantel vorbei.

1962 · Räumen mit aufgebauter Schneeschleuder · Firmenarchiv

1962: ein Fahrzeug des Betriebs im Räumeinsatz, mit aufgebauter Schneeschleuder.

Strecke, Fahrzeuge, Auftraggeber

  • Räum- und Streudienst auf Bundes-, Land- und Kreisstraßen im Harz im Auftrag der zuständigen Straßenmeisterei
  • Acht Fahrzeuge in der Wintersaison
  • Räum- und Streutechnik nach den Vorgaben der auftraggebenden Straßenmeisterei
  • Winterdienst gehört seit den Anfängen des Betriebs zum Jahreslauf; Erfahrung mit Harzer Höhenlagen, Steigungsstrecken und Verwehungen
Die B 242 am Sperberhaier Damm zieht im Sommer in weiter Kurve durch Fichtenwald; rechts der Fahrbahn steigt hinter der Leitplanke eine grün bewachsene Böschung an.

Der Harz als Einsatzgebiet

Wir sitzen am Nordrand des Gebirges und arbeiten nach beiden Seiten: auf Baustellen im Vorland und auf Strecken, die mehrere hundert Höhenmeter darüber liegen.

Der Harz ist rund 110 Kilometer lang und 30 bis 40 Kilometer breit, und er steigt an seinem Nordrand unvermittelt aus dem Flachland auf. Goslar-Oker liegt genau an dieser Kante, dort, wo die Oker das Gebirge verlässt — ein Ort, an dem über Jahrhunderte das Erz aus dem Rammelsberg verhüttet und weiterverarbeitet wurde. Angefangen haben wir 1930 allerdings oben im Gebirge, in Braunlage auf rund 600 Metern.

Beide Lagen, Vorland und Kamm, bestimmen bis heute unseren Betrieb. Nach Norden liegt die A 36 wenige Kilometer entfernt, über Seesen die A 7. Nach Süden führt die B 4 über Bad Harzburg auf den Kamm — rund 500 Höhenmeter auf etwa zehn Kilometern bis zum Torfhaus auf gut 800 Metern. Zu Baustellen im Vorland und zu Räumstrecken im Oberharz fahren unsere Fahrzeuge aus Oker los.

Über den Kamm führen nur wenige Bundesstraßen; ist eine gesperrt, wird der Umweg lang. Wie viel Zeit ein beladener Zug an einem langen Anstieg verliert und was eine Kammlage im Januar für die Anfahrt bedeutet, rechnen wir in die Umlaufzeit ein, die wir Ihnen nennen.

Ausdehnung des Harzes
rund 110 Kilometer lang, 30 bis 40 Kilometer breit
Gründungsort Braunlage
Oberharz, rund 600 Meter über dem Meer
Betriebsgelände Goslar-Oker
am Nordrand des Gebirges, Standort seit 1990
Anstieg B 4, Bad Harzburg bis Torfhaus
rund 500 Höhenmeter auf etwa zehn Kilometern, Torfhaus auf gut 800 Metern
Autobahnanschluss
A 36 am Nordharzrand, A 7 über Seesen

Fuhrpark und Ladungsverkehr

Rund 40 Lkw im eigenen Fuhrpark

Blauer Scania-Sattelzug mit Kippauflieger auf einer frisch asphaltierten Baustraße; links ein blauer Mercedes-Actros, dahinter ein gelber Bagger.

2026 · im Einsatz

Aus einem Fahrzeug ist ein Fuhrpark von rund 40 Lkw geworden. Neben Erdbau, Asphalt und Winterdienst fährt der Betrieb weiterhin Ladungsverkehr.

Fahrzeugarten und ihre Einsatzbereiche
FahrzeugartTypische Ladung Einsatz
KipperKies, Splitte, Asphaltmischgut und AusbauasphaltSchüttgüter und Baustoffe von 1 bis 25 m³
Vierachs-HinterkipperBodenmassenErdbewegung auf Großbaustellen (mehr dazu)
Thermoisolierte MuldeAsphaltmischgutTransport zur Einbaustelle (mehr dazu)
Thermo-AbschieberAsphaltmischgutEntladen in den Fertiger ohne Kippen
KranfahrzeugStahlfahrplattenBaustellenerschließung (mehr dazu)
Blauer MAN-Dreiachskipper mit hochgestellter Mulde auf einer Erdbaustelle; vorn am Fahrzeug eine Anbauplatte.

2026 · Kipper

Kipper mit Anbauplatte: Im Winter trägt dasselbe Fahrzeug das Räumschild.

Blauer Mercedes-Actros mit Kippauflieger unter einer gelben Verladestation; an der Fahrertür der Schriftzug Bähr GmbH.

2026 · Sattelzug an der Verladestation

Sattelzug mit Kippauflieger an der Verladestation eines Auftraggebers.

Gelber Liebherr-Bagger belädt am Straßenrand einen blauen Dreiseitenkipper; davor rot-weiße Absperrungen.

2026 · Ladearbeiten

Bagger und Dreiseitenkipper bei Ladearbeiten an einer innerörtlichen Baustelle.

Betriebsgelände

Das Betriebsgelände

Der Betrieb liegt auf einem Grundstück von 12.000 Quadratmetern im Goslarer Ortsteil Oker. Ab 1990 sind dort Halle, Werkstatt, Büros und Sozialräume entstanden; seit August 1991 ist der Fuhrpark hier stationiert, seit 1995 auch Buchhaltung und Verwaltung. Instandhaltung, Reparaturen und das Auf- und Abrüsten der Winterdienstausstattung laufen über die eigene Werkstatt: Im Herbst kommen Schild und Streuautomatik auf die Fahrzeuge, im Frühjahr wieder herunter. Auf demselben Gelände stehen Ladegeräte und Kipper.

Zweigeschossiges Bürogebäude mit umlaufendem Fensterband, daran anschließend die Hallenwand; vor dem Eingang schmale Säulenbäume, am Straßenrand große Findlinge.

um 2011 · Goslar-Oker

Goslar-Oker, 12.000 Quadratmeter mit Halle, Werkstatt und Büros: seit August 1991 Standort des Fuhrparks, seit 1995 auch der Verwaltung.

Anschrift
Halberstädter Straße 6A, 38644 Goslar
Grundstück
12.000 m² im Ortsteil Oker, seit 1990
Gebäude
Halle mit Werkstatt, Büros und Sozialräumen
Fuhrpark am Standort
seit August 1991
Verwaltung am Standort
seit 1995

Seit 1930

Fünf Stationen aus 96 Jahren

Zwei Pferde ziehen einen Schlitten mit mehreren Fahrgästen über eine verschneite Straße; dahinter Ladengeschäfte und das Schild der Braunlager Bank.

1930er Jahre · Schlittenfahrt in Braunlage · Firmenarchiv

Braunlage in den 1930er Jahren: Im Sommer Müllabfuhr und Holzhandel, im Winter Schlittenfahrten für Urlauber — ein Gespann, zwei Jahreszeiten. Die Arbeitsteilung des Betriebs ist bis heute dieselbe geblieben, nur die Fahrzeuge haben gewechselt.

1930

Gründung in Braunlage

Georg Bähr gründet den Betrieb im Elternhaus in Braunlage und fährt Müllabfuhr und Holzhandel mit Pferd und Wagen. Im Winter, wenn das Fuhrgeschäft ruht, fährt dasselbe Gespann Schlittenfahrten für Urlauber.

1962

Schneeschleuder auf dem Lkw

Ein Foto von 1962 zeigt ein Fahrzeug des Betriebs mit aufgebauter Schneeschleuder im Räumeinsatz.

1990

Entscheidung für Goslar-Oker

Der Betrieb erwirbt ein 12.000 Quadratmeter großes Areal im Goslarer Ortsteil Oker und baut dort eine Halle mit Werkstatt, Büros und Sozialräumen. Ab August 1991 sind die Sattel- und Hängerzüge hier stationiert.

2023

Bähr GmbH

Seit 2023 firmiert der Betrieb als Bähr GmbH, 2024 verlegt sie ihren Sitz nach Goslar.

heute

Asphalt und Bundesstraßen

Aus Pferdeschlitten und Müllabfuhr sind Asphalttransport in thermoisolierten Mulden, Erdbewegung mit Vierachs-Hinterkippern und Winterdienst auf Bundes-, Land- und Kreisstraßen geworden. Der Wechsel zwischen Baustelle im Sommer und Strecke im Winter trägt den Betrieb seit 1930.

Die ganze Geschichte: von der Müllabfuhr mit Pferd bis zur Thermomulde

Kein Formular.

Rufen Sie an

Anfragen zu Erdbau, Asphalttransport, Fahrplatten und Winterdienst gehen direkt in die Disposition – dort sitzt jemand, der die Fahrzeuge kennt.

0 53 21 - 6 40 54

Telefax 0 53 21 - 6 40 56 · info@spedition-baehr.de · Anschrift und Anfahrt

Anfragen zu Baustellenprojekten: vertrieb@spedition-baehr.de